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Hat der andere mich wirklich verstanden

Kennst Du das: Du willst mit jemand was besprechen. Es mag ein Auftrag sein, ein Projekt oder etwas anderes, das Dir wichtig ist. Irgendwie hast Du den Eindruck, Deine Worte kommen nicht durch. Hier kommt die praktische Alltagshilfe, wie Du Dir sicherer sein kannst, dass das, was Du sagst, auch ankommt.


1. Geh online! Versichere Dich, dass der andere überhaupt für Dich da ist und den Kopf frei hat. Frag ihn „Hast Du gerade den Kopf frei für mich?“, „Passt es gerade für Dich?“ „Kann ich gerade mal ein paar Minuten Deiner Aufmerksamkeit bekommen?“

Solltest Du jetzt ein offenes „Nein“ oder „Geht jetzt nicht“ bekommen oder auch ein unsicheres drumherum reden, geh davon aus, dass der andere gerade nicht für Dich da ist. Sprich an, was den anderen beschäftigt und entscheide, was gerade wichtiger ist. Wenn es Dein Anliegen ist, schildere es dem anderen und frag ihn, ob es trotzdem OK ist, Dein Anliegen zu besprechen. Falls Dein Anliegen weniger wichtig ist, mach einen Termin aus, wann Ihr sprecht.


2. Sag deutlich, was Dir wichtig ist und warum es Dir wichtig ist. Bsp.: „Mir ist es wichtig, dass wir unser Projekt genau ausführen und deshalb ist es mir wichtig, dass Du mich verstehst, was ich will oder meine“. Lass Dir vom anderen zurückmelden, ob er die Wichtigkeit versteht.


3. Schilder Dein Anliegen mit wenigen Worten. Ein großer Irrtum, den Menschen beim miteinander reden machen ist der, dass sie glauben, je mehr Worte sie gebrauchen, desto besser versteht der andere. Das ist ein Irrtum. Oft verwirren die vielen Worte nur. Wesentlich cleverer ist es, dem anderen zu überlassen, welche Informationen er benötigt. Also erläutere ihm kurz den Rahmen, worum es Dir geht und lass ihn selbst erfragen, was er braucht, um Dein Anliegen zu bedienen. „Welche Informationen brauchst Du, um den Job zu erledigen?“


4. Lass Dir vom anderen reflektieren, was er verstanden hat. So kannst Du Dir sicher sein, ob der andere Dich in Deinem Sinne verstanden hat. Sollte die Rückmeldung für Dich nicht zufriedenstellend sein, erläutere noch mal, was untergegangen ist.


5. Zu jeder guten Nachbearbeitung von Zusammenarbeit gehört auch eine Betrachtung der Zusammenarbeit und der Zufriedenheit. Frag den anderen also, wie es ihm geht. Natürlich ist es nicht wirklich nötig, nach jedem kleineren Arbeitsauftrag die Befindlichkeit zu erfragen. Hier geht es darum, gerade nach anstrengenden oder schwierigeren Gesprächssituationen die Gefühle zum Schluss noch mal zu beleuchten, damit nicht irgendein unangenehmes Gefühl beim anderen unberücksichtigt bleibt und somit das Ergebnis stört.


Wir wünschen Dir viel Freude und Erfolg bei der Umsetzung.

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