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Haltung und Emotionen, statt Regeln und Rezepte


Nachschau auf einen Teamworkshop mit einem Kunden


Wenn Du einen Workshop für Dein Team haben willst, bekommst Du in der Regel Veranstaltungen mit Interaktionsspielen, aus denen dann Regeln für das Team abgeleitet werden. Das ganze wird dann oft mit Persönlichkeitsmodellen gewürzt, die Buchstaben oder Farben im Titel tragen. Dann wird jeder noch in eine der Schubladen des Modells gesteckt und Rezepte formuliert, wie mit dem Menschen umgegangen wird. Meist fanden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Workshop auch ganz nett und kreuzen auf dem Feedbackbogen an, dass es ihnen gefallen hat. Und das war es dann.


Werfen wir jetzt einen Blick auf ein solches Team ein halbes Jahr später:

  • Die Regeln wurden sukzessive Begraben. Grund: Die endlosen Streitereien darüber, was jetzt im Sinne der Regel wie interpretiert wird, haben die Euphorie abgetötet und im Großen und Ganzen ist alles wie früher.

  • Die Teammitglieder sind mittlerweile angenervt, wenn sie auch nur den Hauch einer Ahnung haben, dass sie da gerade wieder jemand nach Rezept behandelt.

  • Ungelöste Konflikte, die vorher lediglich geschwelt haben, sind offen zutage getreten und belasten die Zusammenarbeit zunehmend.

  • Kennst du das?

Wir laden Dich auf eine, unserer Meinung und Erfahrung nach, erfolgversprechenderen Alternative ein, zu der emotionalen Arbeit an der inneren Haltung. Wenn es etwas gibt, das Menschen durch das Leben leitet, dann ist es eine entsprechende innere Haltung. Will ich eine Regel befolgen, meinen Kollegen nicht anzumaulen oder will ich dazu beitragen, dass mein Kollege sich entfalten kann (das ist Haltung). Welche der beiden Varianten erzeugt ein besseres Klima und eine bessere Verständigung und damit ein besseres Ergebnis?


Wir arbeiten an der Haltung in unseren Workshops. So geschehen mit einer Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines mittelständischen Produktionsunternehmens. Vier Abteilungen wurden zu einer Abteilung verschmolzen, die flexibler und agiler agieren soll, sich gegenseitig unterstützen soll und sich weitgehend selbst führen soll. Wir haben keine Regeln erarbeitet und keine Rezepte. Wir haben die Teammitglieder zunächst in

einem Workshop Beziehungsqualität erleben lassen.


Diese war so mitreißend, dass sie sich geöffnet haben und sich auf einer tieferen Ebene kennengelernt haben und sich so besser verstehen. Das hat die Bindungen zueinander gestärkt. In diesem Prozess haben wir dann anfangs die Gruppe Werte für ihre Zusammenarbeit erarbeiten lassen.


Danach gingen 4 Monate ins Land und natürlich gab es auch Rückschläge. Diese allerdings nur in kleinen Teilen der Gruppe. Und es bedurfte nicht viel, um im Rahmen eines Folgeworkshops das Team wieder „einzufangen“ und mit ihnen die nächsten Schritte zu gehen. Es wurden ganz konkrete Alltagshilfen erarbeitet. Mit diesen können sie konsequent ihren Weg weiterverfolgen und sich gegenseitig unterstützen, damit jeder sein Bestes geben kann, Spaß und Freude erlebt, wie auch Wachstum und Verbindung. All dies ist möglich, wenn Du Dich auf die Emotionen konzentrierst und mit der Gruppe emotional an ihrer Haltung arbeitest.


Haltung verändert sich nicht durch Beschluss im Kopf oder durch nette Seminare in denen hauptsächlich einer redet: Der Trainer. Haltung ändert sich dadurch, dass Menschen neue, sie inspirierende und zum nachdenken bringende Erfahrungen machen, die sie als sinnvoll und positiv empfinden. Dann haben diese Erfahrungen eine solche Strahlkraft, dass Menschen diese Erfahrung wieder und wieder suchen, bis sie sich dann in Form einer anderen Haltung manifestiert.


Genau das ist uns mit dem Team unseres Kunden gelungen. Die Zusammenarbeit stimmt, ohne dass dabei irgendwelche Regeln formuliert wurden oder Rezepte gelernt wurden. Die Haltung hat sich verändert, weil sie emotional Erfahrungen erlebt haben, die sie nicht mehr missen möchten.


Und was fühlst Du jetzt, wenn Du das gelesen hast? Du willst mehr erfahren? Dann nimm Kontakt zu uns auf.

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